Altes Werk in neuer Schale |
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Unikat mit Zifferblatt in Mokume-Gane-Technik
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Gut zwanzig Jahre lang hatte ich meine ehemals ausführlich getragene und entsprechend zugerichtete Kommunionuhr in einer Schublade vergraben. Eher zufällig kramte ich sie aus. Leid tat sie mir, aber sie wieder tragen hätte doch eine völlige Verleugnung aktuellen Zeitgeistes bedeutet. Und an den längst vergangenen 60er-Jahre-Stil des unspektakulären Noname-Gehäuses konnte ich mich nicht mehr gewöhnen. |
Baujahr 1960. Peseux 320 im ultraflachen Doublé-Gehäuse. |
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Doch so ganz wollte ich nicht auf das Erinnerungsstück verzichten. Ein Blick unter den Stahlboden offenbarte ein blitzsauberes Peseux-320-Kaliber, für das sich ein Projekt lohnen sollte. Der erste Schritt: >Martin Braun lieferte das teils polierte, teils mattierte zeitlose Stahlgehäuse. |
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Das neue Zifferblatt – ein Unikat
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Blickfang sollte ein außergewöhnliches Zifferblatt werden: Das Goldschmiede-Atelier >Ute Tobisch konzipierte das Zifferblatt, das in japanischer Mokume-Game-Technik aus Platin und Gelbgold geschweißt und wiederholt geschmiedet, geglüht und gezielt „verletzt“ wurde, ähnlich der Technik des Damaszener-Stahls. |
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Das Sahnehäubchen
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Der Uhrenrestaurator Lothar Rink wählte zum Zifferblatt die passenden Zeiger aus und drehte einen Werkhaltering. Er überholte das Werk und finissierte die Oberflächen, bläute die Schrauben und versetzte das Werk in einen blitzblanken Zustand, ohne dabei den Charakter des alten Kalibers zu ändern. |
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Zum Animieren mit der Maus von rechts nach links über das Bild fahren! |
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